Ganz kurz – wer ist Marco Becker?

Marco ist 18 Jahre alt und lebt in Bergisch Gladbach. Vor sieben Monaten hat er seine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer bei P. J. Schulz in Bergisch Gladbach begonnen. Er befindet sich aktuell in seinem ersten Ausbildungsjahr.

In seiner Freizeit fährt er total gerne Fahrrad und Inliner. Und auch auf dem Eis fühlt er sich wohl. Er spielt gerne Eishockey.

Was macht eigentlich ein Maschinen- und Anlagenführer?

Wie der Name schon verrät, ist man für die – meist größeren – Maschinen und Anlagen in einem Betrieb verantwortlich. Maschinen einrichten, umrüsten, überprüfen, inspizieren, aber auch Produktionsprozesse überwachen – das steht hier auf dem Programm.

Puh, Marco gehört zu denen, die echt keinen leichten Job hatten. Er hat während der ersten Pandemiewelle nach einem Ausbildungsplatz gesucht und das war wirklich nicht einfach.

Viele Ausbildungsstellen wurden gestrichen. Er hat 35 Bewerbungen geschrieben und oftmals musste er ziemlich lange warten, bis er eine Antwort bekam. Teilweise hat er auch gar keine Info von den Betrieben zu seiner Bewerbung bekommen.

Marco, wie bist du dann letztlich bei der Firma P. J. Schulz in Bergisch Gladbach gelandet?

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Über eine Stellenanzeige im Internet, auf der Website Azubio, hat er das Unternehmen P. J. Schulz entdeckt. Ihm hat die Stellenanzeige gut gefallen, also hat er eine Bewerbung hingeschickt.

Daraufhin kam die Einladung zum Online-Bewerbungsgespräch mit P. J. Schulz. Es war ja mitten in der Corona-Zeit. Das war schon echt ungewohnt, erzählt Marco. Hat trotzdem geklappt.

Danach hat er das Unternehmen und die Leute auch noch persönlich bei einem Kennenlerntag im Betrieb erlebt. Das ist dann schon nochmal was anderes als online, sagt er. Es hat gepasst, auf beiden Seiten. Jetzt ist Marco bereits seit 7 Monaten bei P. J. Schulz.

Was hat dir geholfen, dich für deinen Ausbildungsberuf zu entscheiden?

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Marco hat Praktika absolviert, zum Beispiel im IT-Bereich und auch im Handwerk bei einem Fliesenleger. Er hat für sich festgestellt, er will was machen, wo man nicht den ganzen Tag am Schreibtisch hockt, sondern sich bewegt und einfach in Aktion ist.

Auf YouTube hat er ein Video über den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers entdeckt, was ihm einen guten Einblick gegeben hat, was man in dem Job so macht. Das fand er spannend. Ja, und so kann auch ein YouTube Video der erste Schritt zum passenden Ausbildungsberuf sein.

Wie erlebst du gerade für dich persönlich diese turbulente und außergewöhnliche Zeit?

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Marco vermisst den Kontakt zu seiner Oma, sich mit seinen Freunden zu treffen, Zeit miteinander zu verbringen und auch einfach wieder unbeschwert Sport im Team mit anderen zu erleben.

Auch in der Ausbildung ist es manchmal nicht leicht. Da wollen jeden Tag Hygienemaßnahmen genau umgesetzt werden, damit die Mitarbeitenden geschützt sind. In seinem Job müssen auch schonmal schwere Sachen von A nach B transportiert werden und wenn man nur mit wenigen Menschen vor Ort im Betriebt ist, dann muss man sich was einfallen lassen.

Marco erlebt allerdings auch, dass sich in der Zeit der Pandemie die Zusammenarbeit verändert hat – und zwar positiv. Er erlebt eine stärkere Zusammenarbeit im Betrieb. Alle telefonieren viel miteinander, tauschen sich aus, um alles am Laufen zu halten. Er erlebt sein Ausbildungsunternehmen als sehr gut organisiert und unterstützend. Das war ihm schon in der Bewerbungsphase aufgefallen. Die Ausbildungsleiterin, Sabine Kipke, unterrichtet im firmeneigenen AZUBI-Forum Kommunikationsschulungen, Trainings und Workshops. Hierdurch wird Teamplay und Zusammenhalt gestärkt. Das macht Marco großen Spaß.

Gibt es bereits ein besonderes Erlebnis während deiner Ausbildung, an das du dich gerne erinnerst?

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Die Einrichtung und der Aufbau einer sogenannten „Schlauchwerkstatt“, daran erinnert sich Marco gerne. Dort testen sie die Schläuche unter anderem auf Druckfestigkeit und montieren Kupplungen an die Schläuche. Den Aufbau und die ganze Einrichtung dieser „Schlauchwerkstatt“ konnte er nach seinen eigenen Vorstellungen mitgestalten. Sich auf diese Weise einbringen zu können – das hat ihm besonders viel Freude bereitet.

Welche Tipps hat du für andere junge Menschen, wenn es um die Berufswahl geht?

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Marco hat es vor allem geholfen, sich intensiv über Berufe und Tätigkeiten zu informieren. Das geht gut im Internet und vor allem auch über gut gemachte Videos, die man bei YouTube finden kann.

Sich zu überlegen, was die Vorteile, aber auch die Nachteile der Berufe sind, für die man sich interessiert, kann einem bei der Auswahl weiterhelfen.

Und ganz klare Empfehlung von Marco, Praktika zu absolvieren. Nur so bekomme ich eine Vorstellung davon, ob der Beruf etwas für mich ist oder eben nicht, findet er.