Ganz kurz – wer ist Simon Bach?

Simon ist 20 Jahre alt und lebt in Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis. Er absolviert gerade im zweiten Jahr die Ausbildung zum Industriekaufmann bei P. J. Schulz in Bergisch Gladbach.

Seine Leidenschaft dreht sich um den Ball, genauer gesagt den Fußball. Er verfolgt fast jedes Spiel. Außerdem interessiert er sich für Autos und genießt es, Zeit mit seinen Freunden zu verbringen. Zudem geht Simon gerne ins Fitnessstudio.

Wie bist du zu P. J. Schulz gekommen?

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Im Internet hat er die Stellenanzeige von P. J. Schulz entdeckt und sich beworben. Er wurde zu einem Assessment-Day eingeladen. Hier gab es einen kleinen Test, ein Verkaufsgespräch sowie eine Vorstellungsrunde, die er absolviert hat. Bei einer Betriebsführung hatte jeder die Gelegenheit, einen genaueren Einblick ins Unternehmen zu bekommen.

Bei einem Probetag konnte Simon im Customer-Service hospitieren und sich so einen genaueren Einblick in den Arbeitsalltag bei P. J. Schulz verschaffen.

Was ihn letztlich überzeugt hat, war eindeutig dieser Probetag im Betrieb. Da konnte er spüren, dass es dort einfach menschlich zugeht im Miteinander, und … ja, dass es einfach passt.

Was hat dir geholfen, dich für einen Beruf zu entscheiden?

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Simon wusste lange Zeit nicht was er nach der Schule machen sollte. Also hat er versucht, durch verschiedene Praktika herauszufinden, welche Tätigkeiten ihm Spaß machen.

Nach der Realschule stand erstmal das Fachabi mit kaufmännischer Richtung auf seinem Plan, denn mit dem kaufmännischen Bereich hat er schon irgendwo geliebäugelt. So kam es dann auch. Jetzt macht er seine Ausbildung zum Industriekaufmann. Nach der Ausbildung kann er sich durchaus vorstellen, bei P. J. Schulz zu bleiben.

Die Sache mit Corona, wie erlebt du das persönlich?

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Klar, zum einen hat sich in seinem Privatleben viel verändert. Treffen im Freundeskreis gehen nur ziemlich beschränkt, nicht so wie früher.

Auch in der Ausbildung erlebt er natürlich Veränderungen. Viel mehr Leute sind jetzt im Home-Office, das Büro ist teilweise fast leer. Der Kontakt zur Fertigung bzw. ins Lager läuft nur noch über das Telefon, um auch intern Kontakte so gering wie möglich zu halten. Das alles hinterlässt schon ein komisches Gefühl.

Auch er war zeitweise im Home Office. Über Teams, Zoom, usw. läuft der Austausch gut, alle versuchen so gut es geht Kontakt zu halten. Er findet es toll, zu erleben, dass die Zusammenarbeit auf diesem Weg tatsächlich funktioniert. Sabine Kipke, die Ausbildungsleitung, versucht durch Wochenberichte, Meetings und mehr alle auf dem Stand und die Azubis sowie Ausbilder in Kontakt zu halten. Dennoch vermisst er – wie so viele – den menschlichen Kontakt miteinander.

Gibt bei allem auch positive Aspekte, die du für ich mitnimmst?

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Es sind die kleinen Dinge, die in den Vordergrund rücken, findet Simon. Die Dinge, die man vorher oft als normal angesehen und vielleicht nicht so wichtig genommen hat. Auch das die Gesundheit eine große Rolle spielt, ist ihm bewusster geworden.

Welche Tipps hat du für andere junge Menschen, wenn es um die Berufswahl geht?

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Ganz klar – Praktika! In jedem Fall verschiedene Praktika machen. Dadurch merkt man für sich schnell, was einem macht Spaß oder auch nicht. Auch solche Angebote wie den Boys‘ Day bzw. Girls‘ Day oder andere Aktionen nutzen, um unterschiedliche Berufe kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln.

Was gefällt dir an der Ausbildung bei P. J. Schulz besonders gut?

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Hier bekommt man als Azubi schnell Verantwortung, findet Simon. Das sieht so aus, dass er Aufgaben übertragen bekommt, die er eigenständig ausführt. Zudem hat er in jeder Abteilung, die er durchläuft, einen Ansprechpartner. Zusätzlich kann er immer auch Kollegen fragen, sagt er. Jeder Azubi hat außerdem einen Paten, der sich um einen kümmert und den er immer ansprechen kann, wenn er etwas auf dem Herzen hat. Der Pate hilft bei den ganz alltäglichen Fragen weiter, die Azubis so haben. Das hilft einem, sich zu integrieren und gut aufgehoben zu fühlen.

Toll findet Simon auch, dass er im Betrieb die Möglichkeit bekommt, sich persönlich weiterzuentwickeln. Hier sieht er ganz klar auch den Nutzen für sich als Mensch. Durch das wöchentliche Azubi-Forum (Anmerkung: z. B. Trainings, Workshops und mehr) hat er schon oft von seiner Familie und seinen Freunden positives Feedback bekommen. Er merkt, dass er deutlich selbstbewusster und offener gegenüber anderen Menschen geworden ist. Simon erzählt, dass sie mittlerweile acht Azubis im Betrieb sind, die untereinander ein kollegiales und freundschaftliches Verhältnis pflegen.

Gibt es ein besonderes Erlebnis an das du dich gerne erinnerst?

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Ziemlich am Anfang seiner Ausbildung war er mit den Kollegen und Kolleginnen in Köln nach der Arbeit im Jumphouse und anschließend noch etwas zusammen trinken. An diesen Tag erinnert er sich gerne. Es hat ihm geholfen, im Team und im Betrieb „anzukommen“, weil man sich einfach nochmal anders kennenlernt untereinander. (Und ja … natürlich war das vor Corona-Zeiten!)

Gibt es etwas, was du gerne an deiner Ausbildung verändern möchtest?

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Es ist zurzeit schwierig in der Berufsschule aufgrund von Corona. Simon wünscht sich sehnlichst den Präsenzunterricht zurück. Gerade am Anfang hat es schon viele Herausforderungen und auch Schwierigkeiten gegeben, alles auf Online-Unterricht umzustellen. Zudem besteht die Ungewissheit, wie lange die Pandemie andauert, und wann das Leben wieder normal läuft. An der Berufsschule nutzen sie Teams und zusätzlich gibt es für die Klasse einen „Space“, wo z. B. Dokumente und Arbeitsmaterialien hochgeladen werden können. Der Unterricht findet ebenfalls Online statt. Inzwischen findet man sich besser zurecht, allerdings ist es kein Vergleich zum Präsenzunterricht.
Simon freut sich – im wahrsten Sinne des Wortes – wieder die Schulbank drücken zu können. Und wer von uns kann’s ihm verübeln.